Wie kommen unsere Glocken nach Tansania?

Unsere Gemeindemitgliederzahlen sinken. Anders sieht es bei unserer Partnergemeinde in Kana, Tansania aus. Die Gemeinde dort wächst stetig und konnte in den letzten Jahren viele neue Kirchen als Ausgründungen in umliegenden Gebieten bauen. Als wir 2012 zu Besuch waren, haben wie in der ersten Woche jeden Tag ca. zwei neue Kirchen besucht. Die Kirchen waren ganz unterschiedlicher Bauausführung. Einige waren große gemauerte Kirchbauten, einige waren provisorische Holzbauten. Eine Glocke hatte keine von ihnen. Nur die „Mutterkirche“ in Tanga hat eine kleine Glocke, die aber kaum zu hören ist. So wurde unsere Anfrage, ob die Glocken von Zuversicht gebraucht würden, begeistert beantwortet. Auch wir wären froh, unsere Glocken in Tansania wieder hören zu können. Ihnen ist sicher schon aufgefallen, dass seit der Entwidmung das Läutwerk ausgestellt ist.

Nun müssen wir nur noch ein Problem lösen: Wie bekommen wir die vier Glocken nach Dar Es Salaam? Wir haben die Größen und das Gewicht ermittelt. Jede Glocke bräuchte eine Euro-Palette und zusammen müssten sie als Stückgut in einem Container verschifft werden. Natürlich füllen die vier Paletten keinen Container, also müssten wir uns an einer Lieferung beteiligen.

Gibt es unter den Leserinnen und Lesern dieses blogs Speditionskaufleute oder andere versierte Menschen, die uns weiterhelfen können? Wir freuen uns über jeden Hinweis!

Entwidmung mit Zukunft

Heraustragen der sakralen Gegenstände
Technik für den Livestream

Sonnig funkelnde Kälte, Hygienestandards, die auf Abstand halten und eine Predigt, die Zukunft aufscheinen lässt– daran werde ich mich erinnern, wenn ich an die Entwidmung von Zuversicht am vergangenen Sonntag denke. Am Abend des Tages beim Spaziergang stellte ich mir die Frage: „Was ist jetzt anders?“  Der Abschied vom Kirchgebäude ist ein langer Prozess, der noch anhält. Bereits im Dezember 2014 hat der Planungsausschuss der Gemeinde festgestellt, dass sich nicht nur das Kirchgebäude verändern muss. Die Gemeinde und Ihre Arbeit müssen barrierefrei und flexibel werden. Unser Umgang mit Ressourcen muss viel durchdachter werden. So steht in dem Protokoll der damaligen Sitzung: Wir wollen einen Ort der Begegnung für Jung und für Alt, einen Ort für Kultur und Bildung und für die gemeinsame Arbeit mit anderen Engagierten aus dem Stadtteil schaffen.

Wir sind auf dem Weg und gehen diesen noch immer mit Zuversicht.

Die Pröbstin Fr. Dr. Maria Bammel

Frau Dr. Bammel buchstabierte diesen Weg für uns durch: von A wie Anfang bis Z wie Zukunft. Und da hatten mindestens drei von uns zeitgleich eine Idee für einen neuen Namen: „Centrum Z“  Wie Zukunft, Zuversicht, Zusammenhalt…

Wie finden Sie die Idee? Sie können gerne Namensvorschläge bei der Gemeinde einreichen. Spätestens mit dem ersten Spatenstich am neuen Haus werden wir einen neuen Namen suchen.

„Wir können viel schneller bauen als denken“

Mit diesen Worten eröffnete Ernst Lange vor fast genau 50 Jahren unser Gemeindehaus am Pillnitzer Weg 8. Mir scheint, diese Gefahr wurde bezogen auf das Begegnungszentrum Zuversicht gebannt. Der lange Weg zum Planungsteam hat für das Projekt viel Gutes gebracht. Insbesondere der Aspekt nachhaltigen Bauens in seinen vielen Facetten hat verstärkt Berücksichtigung gefunden. Zurück zu Ernst Lange. Er stellte 1971 in seiner Festpredigt fest: „Man weiß sogar, was man anders machen könnte, aber wir können und wir müssen eben schneller bauen als denken, als unsere Einsichten in sinnvolle Programme umsetzen. Die Pläne, die wir machen, sind meist schon veraltet, wenn wir die Grundsteine legen. Und kein Mensch, kein Mensch kann so einen Bauprozess mehr aufhalten, wenn er einmal läuft.“ Am vergangenen Donnerstag wurde zusammen mit dem Klimaschutzmanager der Landeskirche der Beschluss gefasst, dass der Haustechnikplaner zwei Varianten für ein Heizsystem ausarbeitet, das vollständig mit erneuerbaren Ressourcen betrieben wird. Noch im Jahr 2019 gingen wir von einer Gasheizung aus und haben ängstlich die Mehrkosten gescheut. Im Jahr 2021 gehen wir mutig auf weitere Fördermöglichkeiten zu. Sei es durch die Landeskirche, die Ende 2020 einen Klimaschutzfonds für genau solche Vorhaben zur Verfügung stellt, sei es das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, die ein Heizsystem aus erneuerbaren Ressourcen mit 35% der Kosten fördert.

Die Erfahrung, dass ein gutes Projekt häufig einen langen Atem braucht, mache ich in meiner Tätigkeit als Projektleiterin in der Gemeinde bereits zum zweiten Mal. Vergangene Woche verstarb Ulrich Krenz und ich habe noch einmal intensiv unseres gemeinsamen Projektes „Wohnpark Sonnenhügel“ gedacht. Wie viele Schritte mussten wir gehen und wie viele Bedenken galt es auszuräumen, bis das Projekt umgesetzt werden konnte. Heute sehe ich zurück und bin ganz besonders für seine Ruhe und sein hohes Maß an Erfahrung dankbar, das unserem Projektteam den notwendigen langen Atem ermöglichte.

Alles ganz normal

An einem sonnigen Junitag haben wir uns mit Frau Sander von der sh planungsgesellschaft mbh und Herrn Grünmüller von landschaftsplanung.de auf der Terrasse es Cafés Pillnitzer Weg 8 getroffen und den Objektplanervertrag unterschrieben.

Auch konnten wir mit dem Büro Günther Ingenieure aus Dresden ein Planungsbüro für die Haustechnik binden, das sich durch die Verwendung lokaler Energieressourcen und konsequente nachhaltige Planungsansätze auszeichnet.

Der wichtige Brandschutz wird durch das Büro Andreas Wilke Büro für Bauphysik und Baukonstruktion geplant.

Auch sind wir guten Mutes durch eine öffentliche Ausschreibung das Büro für die Tragwerksplanung gefunden zu haben, das durch Kompetenz und Ausrichtung des Büros gut in das Planerteam passt. Aber leider hat eines der nicht berücksichtigten Büros eine Beschwerde bei der Vergabestelle eingereicht, weil es mit dem Vergabeverfahren nicht einverstanden ist. Hier müssen wir sehen, wie es weitergeht.

Mein Kollege Ahmad recherchiert derzeit, wie wir die Baumaterialien des bestehenden Gebäudeensembles nutzbar machen können und beschäftigt sich beispielsweise mit den Erkenntnissen des Projektes RE4. Das mit Mitteln der EU geförderte Projekt  REhatsich mitder Nutzbarmachungvon Bauschutt für zukünftige Bauprojekte befasst. Es konnten Fertigbauteile hergestellt werden, die zu 100% aus Bauschutt bestehen und  ihrerseits wieder nach der Lebenszeit eines Gebäudes leicht demontiert werden konnten.

Mehr zu diesem Projekt gibt es unter: http://www.re4.eu/home

Eventuell gelingt es uns, die Zeitverzögerung bei der Vergabe der Tragwerksplanung zugunsten eines guten Entsorgungskonzeptes zu nutzen.

Wie sagte Dietrich Bonhoeffer: „Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken.“

Der Gemeindekirchenrat beauftragt den Wettbewerbssiegers

Am 28.04.2020 hat der Gemeindekirchenrat den Beschluss gefasst, die Objektplanung und die Planung der Außenanlagen an das Siegerteam sh planungsgesellschaft mbH und freianlage.de zu vergeben. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Arbeit und sind gespannt auf das Ergebnis!

Als erstes werden sich die Architekt*innen der sh planungsgesellschaft dem Gebäudeteil der Kita – immerhin eine Einrichtung mit 90 Plätzen –  zuwenden. Hier sind wichtige Abstimmungsprozesse mit der Kitaaufsicht notwendig. Aktuell wird wird ein Brandschutzplaner gesucht. Für diese Leistung wird bis Ende der Woche eine beschränke Ausschreibung durch die Kirchengemeinde vorgenommen.

Aktuell bereits ausgeschrieben ist der Teilnahmewettbewerb für die gesamte Haustechnikplanung (s.a. „Achtung: Neuigkeiten zur aktuellen „Vergabe-Krise““). Die Ausschreibung kann unter folgendem Link eingesehen werden: 2020/S 071-169090

Obwohl es trotz der Einschränkungen der Coronakrise in den momentanen Abläufen zur Vergabe der Planungsleistungen keine Verzögerungen gibt, müssen wir unseren Projektablaufplan aktualisieren. Die für den 23. August diesen Jahres vorgesehene Entwidmung der Kirche muß verschoben werden. Die derzeitigen Auflagen ermöglichen es dem Gemeindekirchenrat nicht, eine Gemeindeversammlung im Mai durchzuführen,. die aber ein wichtiger Baustein innerhalb des Entwidmungsverfahrens ist. Die einzelnen Verfahrenschritte und die einzuhaltenden Fristen sind im kirchlichen Baugesetz geregelt. Sobald wir Klarheit über den zeitlichen Ablauf haben, werden Sie es in diesem blog lesen.

Achtung: Neuigkeiten zur aktuellen „Vergabe-Krise“!

Seit Wochen keine Neuigkeiten im blog? Daran ist die Vergabe-Krise schuld! Für viele völlig unmerklich hat seit 2016 die „Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge“ (=VgV) Deutschland fest im Griff. Was ist die VgV und welche Symptome bringt sie hervor? Einerseits soll die VgV die Qualität des Bauwerks sichern. Darüber hinaus zielt sie aber auch darauf ab, einen europaweiten Wettbewerb zwischen einzelnen Bietern (Büros, Baufirmen usw.) zu ermöglichen. Daher gibt es geregelte Anforderungen an die Ausschreibungen, an die Fristen zur Angebotsabgabe, zum eigentlichen Verhandlungsverfahren und für mögliche Widersprüche abgelehnter Bieter, die ein Verfahren zwangsläufig über Monate in die Länge ziehen.

Auch wir als Kirchengemeinde sind zur Einhaltung dieser Vorschriften verpflichtet.

VgV-gemäß werden Architektenleistungen in der Regel im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb oder im wettbewerblichen Dialog vergeben.

Wir haben uns Anfang letzten Jahres für den Teilnahmewettbewerb bei der Auswahl des Architekturbüros entschieden und, wie die Leser und Leserinnen dieses blogs wissen, auch durchgeführt. Momentan befinden wir uns in der Verhandlungsphase mit den Siegerbüros. Das nimmt naturgemäß seine Zeit in Anspruch.

Auch für die Vergabe der übrigen Planungsleistungen gilt die VgV. Insbesondere die Auswahl des Büros für die technische Gebäudeausrüstung liegt uns sehr am Herzen. In Bezug auf die Nachhaltigkeit des Bauwerkes wollen wir in jeder Hinsicht unserer Verantwortung nachkommen. Wir haben lange an den Texten für die öffentliche Ausschreibung gefeilt und unsere Vergabekriterien mit großer Sorgfalt gewählt. Nun aber sind wir fast fertig. Die Ausschreibung wird voraussichtlich in der kommenden Woche europaweit auf ted.europa.eu veröffentlicht und die Bieter können ihre Angebote elektronisch einreichen.

Es geht also im Projekt weiter und ich werde wie gewohnt berichten!

Bleiben Sie neugierig!

Wie werden wir im Begegnungszentrum zusammenarbeiten? Wie werden wir uns nach außen darstellen?

Arbeitsergebnisse der Steuerungsrunde

Heute fand die erste Steuerungsrunde aller zukünftigen Nutzerinstitutionen statt. Eingeladen hatte der Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V. Dabei ist Planungsbegleitung des Bauvorhabens nur eine Aufgabe von vielen, die sich die Steuerungsrunde vorgenommen hat.

So stand heute am Anfang unserer gemeinsamen Runde die Frage: „Welche Visionen habt ihr für das Begegnungszentrum?“  Petra Sperling vom Gemeinwesenverein stellte sie allen Anwesenden. Auf dem Foto sind die auf Moderationskarten festgehaltenen Antworten zu sehen. Eine weitgehend vernetzte Arbeit und eine solidarische Nutzung aller Ressourcen werden angestrebt. Allen Menschen im Stadtteil und darüber hinaus soll unsere Arbeit zu Gute kommen.

Als zweiten Tagesordnungspunkt haben wir darüber beraten, wie wir zukünftig in der Öffentlichkeit auftreten wollen. Jede Institution für sich und das gesamte Zentrum zusammen? Brauchen wir ein gemeinsames Leitbild, ein Logo, eine gemeinsame Internetpräsenz – kurzum: eine Corporate Identity für das Begegnungszentrum? Die Steuerungsrunde hat sich heute einstimmig dafür ausgesprochen.

Als nächsten Schritt werden wir eine Agentur suchen, die ein solches Konzept unter Einbeziehung der Anwohner*innen mit uns entwickelt. Fördermittel sind bereits beantragt, so dass direkt Kostenvoranschläge eingeholt werden können.

Abschließend haben wir noch einige Punkte zur internen Organisation der Steuerungsrunde besprochen.

Themen der nächsten Runde werden u.a. das Leitbild des Hauses und spezielle Raum-/bzw. Ausstattungsbedarfe sein.




Entwidmung mit Zukunft

Sonnig funkelnde Kälte, Hygienestandards, die auf Abstand halten und eine Predigt, die Zukunft aufscheinen lässt– daran werde ich mich erinnern, wenn ich an die Entwidmung von Zuversicht am vergangenen Sonntag denke. Am Abend des Tages beim Spaziergang stellte ich mir die Frage: „Was ist jetzt anders?“  Der Abschied vom Kirchgebäude ist ein langer Prozess, der … Entwidmung mit Zukunft weiterlesen

„Wir können viel schneller bauen als denken“

Mit diesen Worten eröffnete Ernst Lange vor fast genau 50 Jahren unser Gemeindehaus am Pillnitzer Weg 8. Mir scheint, diese Gefahr wurde bezogen auf das Begegnungszentrum Zuversicht gebannt. Der lange Weg zum Planungsteam hat für das Projekt viel Gutes gebracht. Insbesondere der Aspekt nachhaltigen Bauens in seinen vielen Facetten hat verstärkt Berücksichtigung gefunden. Zurück zu … „Wir können viel schneller bauen als denken“ weiterlesen

Der Gemeindekirchenrat beschließt die Absicht zur Entwidmung der Zuversichtskirche

Die Zuversichtskirche

Mit Stolz und Freude haben wir im September 2019 nach dem Architektenwettbewerb den Siegerentwurf für das neue „Begegnungszentrum Zuversicht“ präsentiert. Gemeinsam mit dem Bezirk Spandau, dem Senat von Berlin und unseren Partnern wollen wir am Brunsbütteler Damm ein lebendiges Zentrum für alle Bürgerinnen und Bürger errichten.

Um Platz für das Begegnungszentrum einschließlich der neuen Zuversichtskapelle zu schaffen muss die alte Zuversichtskirche abgerissen werden. Dies setzt als ersten Schritt deren Entwidmung voraus. Der Gemeindekirchenrat hat daher in seiner Sitzung am 14. Januar 2020 die Absicht der Entwidmung der Zuversichtskirche beschlossen.

Dieser Beschluss des Gemeindekirchenrates wird den Gemeindegliedern hiermit nach § 24 Absatz 2 Kirchenbaugesetz bekanntgegeben. Alle Gemeindemitglieder werden frühestens nach 3 Monaten noch Gelegenheit erhalten, sich im Rahmen einer Gemeindeversammlung weiter zu informieren und Stellung zu beziehen. Der Termin der Gemeindeversammlung wird noch gesondert bekannt gegeben.


Alles ganz normal

An einem sonnigen Junitag haben wir uns mit Frau Sander von der sh planungsgesellschaft mbh und Herrn Grünmüller von landschaftsplanung.de auf der Terrasse es Cafés Pillnitzer Weg 8 getroffen und den Objektplanervertrag unterschrieben. Auch konnten wir mit dem Büro Günther Ingenieure aus Dresden ein Planungsbüro für die Haustechnik binden, das sich durch die Verwendung lokaler … Alles ganz normal weiterlesen

Der Gemeindekirchenrat beauftragt den Wettbewerbssiegers

Am 28.04.2020 hat der Gemeindekirchenrat den Beschluss gefasst, die Objektplanung und die Planung der Außenanlagen an das Siegerteam sh planungsgesellschaft mbH und freianlage.de zu vergeben. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Arbeit und sind gespannt auf das Ergebnis! Als erstes werden sich die Architekt*innen der sh planungsgesellschaft dem Gebäudeteil der Kita – immerhin eine … Der Gemeindekirchenrat beauftragt den Wettbewerbssiegers weiterlesen

Achtung: Neuigkeiten zur aktuellen „Vergabe-Krise“!

Seit Wochen keine Neuigkeiten im blog? Daran ist die Vergabe-Krise schuld! Für viele völlig unmerklich hat seit 2016 die „Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge“ (=VgV) Deutschland fest im Griff. Was ist die VgV und welche Symptome bringt sie hervor? Einerseits soll die VgV die Qualität des Bauwerks sichern. Darüber hinaus zielt sie aber auch … Achtung: Neuigkeiten zur aktuellen „Vergabe-Krise“! weiterlesen

Ein Jahr des Planens und Vorbereitens hat begonnen

Mit dem Fördermittelbescheid des Bezirksamtes in der Tasche haben unsere Überlegungen zur Ausgestaltung des Architektenvertrages mit dem Sieger des Realisierungswettbewerbs begonnen. Wir besprechen mit Bezirk und Senat, was förderrechtlich möglich, wettbewerbskonform und vergaberechtlich unbedenklich und gleichzeitig hilfreich für das Gesamtverfahren ist. Eine anspruchsvolle und spannende Aufgabe.

Was genau beinhaltet das Vorweihnachtsgeschenk von Senat und Bezirk?

Aber wir sind natürlich in der Zwischenzeit in der Gemeinde nicht untätig! Die „to-do-Liste“ der Arbeitsgemeinschaft „Zuversicht ausräumen“ ist lang. Wir müssen bedenken, welche Möbel, Ausstattungsgegenstände und Verbrauchsmittel in der Interimsphase in Ausweichquartieren gebraucht und welche eingelagert werden müssen.  Was kann verkauft und was sollte entsorgt werden?  Dazu muss ein Termin- und Personalplan aufgestellt werden. Besondere Beachtung finden dabei die sakralen Gegenstände aus der Kirche.

Plötzlich schrumpft das gerade begonnende Jahr vor meinen Augen schnell zusammen. Werden wir bis Ende des Jahres das Gebäude ausgeräumt und die Interimsquartiere bezogen haben? In diesem Zusammenhang bin ich dem Kirchenkreis Spandau dankbar, dass er für die Dauer des Projektes zwei zusätzliche Stellen in der Kirchengemeinde finanziert. Im Gemeindebüro hat Tim Vogt einen Großteil der Leitungs- und Organisationsaufgaben übernommen, die bisher von mir erledigt wurden. Im Projektteam unterstützt mich Herr Ahmad Razzouk. Als Bauingenieur ist er insbesondere für alle baufachlichen Fragen des Projektes gemeinsam mit mir in der Bauherrenverantwortung.

In Staaken ist schon vor Heiligabend Bescherung

Aus dem Bezirksamt Spandau wurde uns am 11.12. der Fördemittelbescheid für den ersten Projektabschnitt „Begegnungszentrum Zuversicht“ aus den Mitteln von Stadtumbau übergeben. Senat und Bezirk fördern für die Errichtung des Stadtteilzentrums am Brunsbütteler Damm zunächst den Abriss des Gebäudebestandes und die Planungskosten für ein neues Gebäudeensemble mit 719.069 €. Die Evangelische Kirche investiert bis Ende 2021 für die Bauteile Kita, Inklusionsbetrieb und Kapelle 356.931 €.

Mit gutem Grund können wir also feststellen, dass für die Bürgerinnen und Bürger von Staaken schon in der vergangenen Woche Bescherung war. Gemeinsam machen wir uns im kommenden Jahr auf den abenteuerlichen Weg ein „Begegnungszentrum“ am Brunsbütteler Damm zu errichten. Ein so großes Vorhaben braucht viel Unterstützung! Wir freuen uns über alle Engagierten aus Staaken, die uns dabei in einem „baubegleitenden Ausschuss“ unterstützen wollen. Bittet meldet euch – wenn ihr mit uns bauen, planen und rechnen wollt – unter folgender Mobilfunknummer: 0157 – 33 90 16 29. Eure Anrufe nimmt Heike Holz gerne entgegen. Wir werden ab dem Sommer 2020 ungefähr einmal im Monat zusammenkommen und alle Belange des neuen Zentrums beraten.

Bis dahin: Gesegnete Weihnachtstage und ein glückliches neues Jahr!