Wie werden wir im Begegnungszentrum zusammenarbeiten? Wie werden wir uns nach außen darstellen?

Arbeitsergebnisse der Steuerungsrunde

Heute fand die erste Steuerungsrunde aller zukünftigen Nutzerinstitutionen statt. Eingeladen hatte der Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V. Dabei ist Planungsbegleitung des Bauvorhabens nur eine Aufgabe von vielen, die sich die Steuerungsrunde vorgenommen hat.

So stand heute am Anfang unserer gemeinsamen Runde die Frage: „Welche Visionen habt ihr für das Begegnungszentrum?“  Petra Sperling vom Gemeinwesenverein stellte sie allen Anwesenden. Auf dem Foto sind die auf Moderationskarten festgehaltenen Antworten zu sehen. Eine weitgehend vernetzte Arbeit und eine solidarische Nutzung aller Ressourcen werden angestrebt. Allen Menschen im Stadtteil und darüber hinaus soll unsere Arbeit zu Gute kommen.

Als zweiten Tagesordnungspunkt haben wir darüber beraten, wie wir zukünftig in der Öffentlichkeit auftreten wollen. Jede Institution für sich und das gesamte Zentrum zusammen? Brauchen wir ein gemeinsames Leitbild, ein Logo, eine gemeinsame Internetpräsenz – kurzum: eine Corporate Identity für das Begegnungszentrum? Die Steuerungsrunde hat sich heute einstimmig dafür ausgesprochen.

Als nächsten Schritt werden wir eine Agentur suchen, die ein solches Konzept unter Einbeziehung der Anwohner*innen mit uns entwickelt. Fördermittel sind bereits beantragt, so dass direkt Kostenvoranschläge eingeholt werden können.

Abschließend haben wir noch einige Punkte zur internen Organisation der Steuerungsrunde besprochen.

Themen der nächsten Runde werden u.a. das Leitbild des Hauses und spezielle Raum-/bzw. Ausstattungsbedarfe sein.




Wie werden wir im Begegnungszentrum zusammenarbeiten? Wie werden wir uns nach außen darstellen?

Heute fand die erste Steuerungsrunde aller zukünftigen Nutzerinstitutionen statt. Eingeladen hatte der Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V. Dabei ist Planungsbegleitung des Bauvorhabens nur eine Aufgabe von vielen, die sich die Steuerungsrunde vorgenommen hat. So stand heute am Anfang unserer gemeinsamen Runde die Frage: „Welche Visionen habt ihr für das Begegnungszentrum?“  Petra Sperling vom Gemeinwesenverein stellte sie … Wie werden wir im Begegnungszentrum zusammenarbeiten? Wie werden wir uns nach außen darstellen? weiterlesen

Der Gemeindekirchenrat beschließt die Absicht zur Entwidmung der Zuversichtskirche

Mit Stolz und Freude haben wir im September 2019 nach dem Architektenwettbewerb den Siegerentwurf für das neue „Begegnungszentrum Zuversicht“ präsentiert. Gemeinsam mit dem Bezirk Spandau, dem Senat von Berlin und unseren Partnern wollen wir am Brunsbütteler Damm ein lebendiges Zentrum für alle Bürgerinnen und Bürger errichten. Um Platz für das Begegnungszentrum einschließlich der neuen Zuversichtskapelle … Der Gemeindekirchenrat beschließt die Absicht zur Entwidmung der Zuversichtskirche weiterlesen

Ein Jahr des Planens und Vorbereitens hat begonnen

Mit dem Fördermittelbescheid des Bezirksamtes in der Tasche haben unsere Überlegungen zur Ausgestaltung des Architektenvertrages mit dem Sieger des Realisierungswettbewerbs begonnen. Wir besprechen mit Bezirk und Senat, was förderrechtlich möglich, wettbewerbskonform und vergaberechtlich unbedenklich und gleichzeitig hilfreich für das Gesamtverfahren ist. Eine anspruchsvolle und spannende Aufgabe. Aber wir sind natürlich in der Zwischenzeit in der … Ein Jahr des Planens und Vorbereitens hat begonnen weiterlesen

Der Gemeindekirchenrat beschließt die Absicht zur Entwidmung der Zuversichtskirche

Die Zuversichtskirche

Mit Stolz und Freude haben wir im September 2019 nach dem Architektenwettbewerb den Siegerentwurf für das neue „Begegnungszentrum Zuversicht“ präsentiert. Gemeinsam mit dem Bezirk Spandau, dem Senat von Berlin und unseren Partnern wollen wir am Brunsbütteler Damm ein lebendiges Zentrum für alle Bürgerinnen und Bürger errichten.

Um Platz für das Begegnungszentrum einschließlich der neuen Zuversichtskapelle zu schaffen muss die alte Zuversichtskirche abgerissen werden. Dies setzt als ersten Schritt deren Entwidmung voraus. Der Gemeindekirchenrat hat daher in seiner Sitzung am 14. Januar 2020 die Absicht der Entwidmung der Zuversichtskirche beschlossen.

Dieser Beschluss des Gemeindekirchenrates wird den Gemeindegliedern hiermit nach § 24 Absatz 2 Kirchenbaugesetz bekanntgegeben. Alle Gemeindemitglieder werden frühestens nach 3 Monaten noch Gelegenheit erhalten, sich im Rahmen einer Gemeindeversammlung weiter zu informieren und Stellung zu beziehen. Der Termin der Gemeindeversammlung wird noch gesondert bekannt gegeben.


In Staaken ist schon vor Heiligabend Bescherung

Aus dem Bezirksamt Spandau wurde uns am 11.12. der Fördemittelbescheid für den ersten Projektabschnitt „Begegnungszentrum Zuversicht“ aus den Mitteln von Stadtumbau übergeben. Senat und Bezirk fördern für die Errichtung des Stadtteilzentrums am Brunsbütteler Damm zunächst den Abriss des Gebäudebestandes und die Planungskosten für ein neues Gebäudeensemble mit 719.069 €. Die Evangelische Kirche investiert bis Ende … In Staaken ist schon vor Heiligabend Bescherung weiterlesen

Das Begegnungszentrum und der Umweltschutz

Am kommenden Freitag, dem 20.09., wird um 9:30 Uhr in der Zuversichtskirche eine Andacht gefeiert werden und im Anschluss fahren wir gemeinsam zur Klimademo am Brandenburger Tor. Wieso feiert die Gemeinde die Andacht gerade in der Zuversichtskirche? Wird nicht durch den Abriss und Neubau des Gebäudes die Umwelt durch hohe Mengen von grauer CO2-Emmissionen belastet? … Das Begegnungszentrum und der Umweltschutz weiterlesen

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Es ist gleich 18 h, Mittwoch der 11. September 2019. Ich sitze heute seit 10 Uhr im Foyer der Zuversichtskirche und habe noch eine Stunde Öffnungszeit der Ausstellung unserer Wettbewerbsarbeiten vor mir. Immerhin sind drei Besucher*innen gekommen und haben sich sehr interessiert die eingereichten Arbeiten betrachtet. Die wichtigsten Fragen sind immer die beiden: „Wann fangt … Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten weiterlesen

Ein Jahr des Planens und Vorbereitens hat begonnen

Mit dem Fördermittelbescheid des Bezirksamtes in der Tasche haben unsere Überlegungen zur Ausgestaltung des Architektenvertrages mit dem Sieger des Realisierungswettbewerbs begonnen. Wir besprechen mit Bezirk und Senat, was förderrechtlich möglich, wettbewerbskonform und vergaberechtlich unbedenklich und gleichzeitig hilfreich für das Gesamtverfahren ist. Eine anspruchsvolle und spannende Aufgabe.

Was genau beinhaltet das Vorweihnachtsgeschenk von Senat und Bezirk?

Aber wir sind natürlich in der Zwischenzeit in der Gemeinde nicht untätig! Die „to-do-Liste“ der Arbeitsgemeinschaft „Zuversicht ausräumen“ ist lang. Wir müssen bedenken, welche Möbel, Ausstattungsgegenstände und Verbrauchsmittel in der Interimsphase in Ausweichquartieren gebraucht und welche eingelagert werden müssen.  Was kann verkauft und was sollte entsorgt werden?  Dazu muss ein Termin- und Personalplan aufgestellt werden. Besondere Beachtung finden dabei die sakralen Gegenstände aus der Kirche.

Plötzlich schrumpft das gerade begonnende Jahr vor meinen Augen schnell zusammen. Werden wir bis Ende des Jahres das Gebäude ausgeräumt und die Interimsquartiere bezogen haben? In diesem Zusammenhang bin ich dem Kirchenkreis Spandau dankbar, dass er für die Dauer des Projektes zwei zusätzliche Stellen in der Kirchengemeinde finanziert. Im Gemeindebüro hat Tim Vogt einen Großteil der Leitungs- und Organisationsaufgaben übernommen, die bisher von mir erledigt wurden. Im Projektteam unterstützt mich Herr Ahmad Razzouk. Als Bauingenieur ist er insbesondere für alle baufachlichen Fragen des Projektes gemeinsam mit mir in der Bauherrenverantwortung.

In Staaken ist schon vor Heiligabend Bescherung

Aus dem Bezirksamt Spandau wurde uns am 11.12. der Fördemittelbescheid für den ersten Projektabschnitt „Begegnungszentrum Zuversicht“ aus den Mitteln von Stadtumbau übergeben. Senat und Bezirk fördern für die Errichtung des Stadtteilzentrums am Brunsbütteler Damm zunächst den Abriss des Gebäudebestandes und die Planungskosten für ein neues Gebäudeensemble mit 719.069 €. Die Evangelische Kirche investiert bis Ende 2021 für die Bauteile Kita, Inklusionsbetrieb und Kapelle 356.931 €.

Mit gutem Grund können wir also feststellen, dass für die Bürgerinnen und Bürger von Staaken schon in der vergangenen Woche Bescherung war. Gemeinsam machen wir uns im kommenden Jahr auf den abenteuerlichen Weg ein „Begegnungszentrum“ am Brunsbütteler Damm zu errichten. Ein so großes Vorhaben braucht viel Unterstützung! Wir freuen uns über alle Engagierten aus Staaken, die uns dabei in einem „baubegleitenden Ausschuss“ unterstützen wollen. Bittet meldet euch – wenn ihr mit uns bauen, planen und rechnen wollt – unter folgender Mobilfunknummer: 0157 – 33 90 16 29. Eure Anrufe nimmt Heike Holz gerne entgegen. Wir werden ab dem Sommer 2020 ungefähr einmal im Monat zusammenkommen und alle Belange des neuen Zentrums beraten.

Bis dahin: Gesegnete Weihnachtstage und ein glückliches neues Jahr!

Das Begegnungszentrum und der Umweltschutz

Am kommenden Freitag, dem 20.09., wird um 9:30 Uhr in der Zuversichtskirche eine Andacht gefeiert werden und im Anschluss fahren wir gemeinsam zur Klimademo am Brandenburger Tor.

Wieso feiert die Gemeinde die Andacht gerade in der Zuversichtskirche? Wird nicht durch den Abriss und Neubau des Gebäudes die Umwelt durch hohe Mengen von grauer CO2-Emmissionen belastet? Wie kann denn umweltschützerisches Engagement mit einem schicken neuen Gebäude und der Entsorgung des Bestandes einhergehen?

Natürlich stellen wir uns diese Fragen auch und wir werden sie immer wieder bei jedem Planungsschritt stellen. Was kann wiederverwendet werden? Das fängt bei den Ziegeln des Bestandsgebäudes an und endet bei jeder einzelnen Kaffeetasse. Welche Heizung wird eingebaut? Auf keinen Fall soll fossiler Brennstoff für die Heizung verwendet werden. Welche Alternative ist die Beste? Kann das Gebäude einen Passivhausstandard erreichen? Die finanziellen Mittel sind schließlich begrenzt. An unserer Seite wissen wir bei allen Überlegungen das Umweltbüro der EKBO. Bereits in der Jurysitzung des Architektenwettbewerbes ist der landeskirchliche Umweltmanager Janes von Moers als Sachpreisrichter eingebunden gewesen.

Wir freuen uns aber auch über Ihr ehrenamtliches Engagement. Haben Sie Ideen und/oder Expertise? Dabei geht es nicht nur um hochtechnische Fragestellungen. Momentan beschäftigen wir uns insbesondere mit dem vorhandenen Mobiliar und der Ausstattung. Was können wir aufarbeiten? Gibt es Kontakte zu Menschen oder Projekte, die sich über gebrauchte Gegenstände freuen? Welche Ideen gibt es für kreative Projekte? Wie können wir Nutzer unser Verhalten ändern, um das Gebäude zukünftig optimal zu nutzen?

Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie gerne mitwirken wollen: holz@kirchengemeinde-staaken.de

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Es ist gleich 18 h, Mittwoch der 11. September 2019. Ich sitze heute seit 10 Uhr im Foyer der Zuversichtskirche und habe noch eine Stunde Öffnungszeit der Ausstellung unserer Wettbewerbsarbeiten vor mir. Immerhin sind drei Besucher*innen gekommen und haben sich sehr interessiert die eingereichten Arbeiten betrachtet.

Die wichtigsten Fragen sind immer die beiden: „Wann fangt ihr an?“ und „Wann ist das Gebäude fertig?“. Seit der BER sich zu einem nicht enden wollenden Berliner Bauprojekt entwickelt hat, ist die Skepsis der Berliner*innen gegenüber Bauprojekten immens groß. Ich versichere allen Besucher*innen immer wieder, dass unser Projekt einen ganz anderen Verlauf nehmen wird. Immerhin sind wir gut und motiviert gestartet. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten – ob von Bezirk, Senat, Kirchengemeinde oder anderen Projektbeteiligten – klappt prima und ungestört. Am vergangenen Montag haben wir gemeinsam im Rahmen einer kleinen, aber feierlichen öffentlichen Veranstaltung die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten eröffnet. Unser Kirchenmusiker Carsten Albrecht sorgte für den angemessenen musikalischen Rahmen, der Vorsitzende unseres Gemeindekirchenrates Herr Stefan Pfeiffer und der Stadtrat Frank Bewig haben treffende Worte zu dem Gesamtvorhaben gefunden und der Vorsitzende der Preisjury Dr. Krekeler konnte das langwierige Auswahlverfahren des Preisgerichtes nachvollziehbar und anschaulich schildern.

Die nächsten Schritte: Der Architektenvertrag mit dem Siegerbüro muss geschlossen und die Fachplanerleistungen ausgeschrieben werden. Wir sind dran!

Bis zum kommenden Sonntag sind mein Kollege Herr Razzouk und ich auch noch vor Ort in der Ausstellung der Wettbewerbsentwürfe in der Zuversichtskirche auf das Vorhaben ansprechbar. Wir freuen uns auf viele Besucher*innen!

Der Siegerentwurf wird auf dem Stadtteilfest den Bürger*innen vorgestellt

Foto von Ralf Hoffmeister/ Stadtkontor

An unserem Stand auf dem Stadtteilfest am vergangenen Sonnabend herrschte dichtes Gedränge. Die Präsentation des Siegerentwurfes des Architektenwettbewerbes ließ niemanden kalt.

Insbesondere  die Grundrisse des geplanten Gebäudes wurden gründlich betrachtet. „Kann man hier auch Sport machen?“; „Kann sich die Hobbygruppe auch im neuen Gebäude treffen und wo wird dann der Materialschrank stehen?“; „Können wir auch den Innenhof nutzen?“. Diese und viele weitere Fragen wurden immer wieder gestellt.

Am häufigsten jedoch: „Wann geht es los?“

Die Planungen wurden durchweg begeistert begrüßt. Schnell war unser Info-Material vergriffen. Die Materialien können Sie auch hier auf der Internetseite schnell und einfach herunterladen.

Bitte nicht vergessen: Sie können alle eingereichten Entwürfe vom 10.09.-15.09.2019 in der Zeit von 10-19h in der Zuversichtskirche, Brunsbütteler Damm 312, 13591 Berlin besichtigen. Am Montag, den 09.09. eröffnet Herr Stadtrat Frank Bewig die Ausstellung feierlich. Besucher sind herzlich willkommen!

Architektenwettbewerb entschieden

Gegen 20 Uhr knurrten während der Sitzung des Preisgerichtes schon manchem/mancher Teilnehmer*in der Magen. Denn mit einer  11stündigen Sitzung hatten wir als Veranstalter nicht gerechnet und so gab es außer einer Suppe nur noch Kuchen und Gummibärchen. Aber trotzdem blieben alle konzentriert und gut gelaunt. Kurze Zeit später standen dann die Siegerentwürfe fest:

1. Preis
sander.hofrichter planungsgesellschaft mbH
freianlage.de Landschaftsarchitektur
2. Preis
Scheidt Kasprusch Gesellschaft von Architekten mbH
KuBuS freiraumplanung GmbH & Co. KG
3. Preis
Pfeifer Klein Architekten Part GmbB i.G.
IBB Ingenieurbüro für Bautechnik Berlin
IfEU Ingenieurgesellschaft – Berlin

1. Preis

Das Preisgericht hat empfohlen, den Siegerentwurf umzusetzen.

Die Grundrisse des ersten Preisträgers, die Ansichten, die Perspektive und das Modell werden morgen auf dem Stadtteilfest zu sehen sein. Außerdem wird der Bezirksstadtrat Herr Bewig Vertreter*innen des Siegerbüros begrüßen und ihnen zu ihrem gelungenen Entwurf gratulieren.

Die Entwürfe für das Begegnungszentrum sind abgegeben

*
Aktuelle Ansicht vor dem Bestandsgebäude Brunsbütteler Damm 312

Im Büro von Frau Poeverlein wird derzeit auf Hochtouren gearbeitet. Insgesamt 16 Planungsbüros haben Zeichnungen und Modelle abgegeben. Diese müssen nun geprüft werden, ob die Wettbewerbsaufgabe entsprechend des Auslobungstextes korrekt und umsetzbar gelöst wurde. Bis zum kommenden Dienstag muss die Vorprüfung abgeschlossen sein, denn am 13. und 15.08. können die Sachverständigen Einsicht in die Entwürfe nehmen. Insgesamt 21 Sachverständige sind von der Kirchengemeinde, dem Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V., dem Bezirksamt Spandau und dem Berliner Senat benannt worden. Ihre Aufgabe ist die Prüfung der Planungen in Bezug auf die Auswirkungen auf die zukünftige Arbeit der einzelnen Institutionen im Begegnungszentrum. Dabei stehen Fragen wie diese im Vordergrund:

  • Kann die gewünschte offene Gruppenarbeit in der Kita geleistet werden?
  • Sichert die Eingangssituation neben einem gemeinsamen Begegnungsraum auch gegebenenfalls Vertraulichkeit z.B. für Menschen, die eine soziale Beratung anfragen?
  •  Reichen die Lagermöglichkeiten aus?
  • Kann der Inklusionsbetrieb von Lieferanten angefahren werden?

Viele Aspekte sind zu berücksichtigen. Die Sachverständigen geben den Preisrichtern ihre Beurteilungen in schriftlicher Form mit auf den Weg zur Ermittlung des Siegerentwurfes. Im Preisgericht sind der Berliner Senat, der Bezirk Spandau und die Kirchengemeinde durch Sachpreisrichter vertreten. Den Ausschlag für die Bewertung geben die vier benannten Fachpreisrichter. Bei Ihnen handelt es sich um anerkannte Architekt*innen bzw. Landschaftsplaner*innen. Das gesamte Preisgericht wird am 21.08. einen ganzen Tag zusammensitzen und sich viel Zeit mit der Beurteilung der Entwürfe nehmen.

Der Siegerentwurf kann schon drei Tage später am 24.08. auf dem Stadtteilfest am Brunsbütteler Damm (vor der Ladenzeile) am Stand der Kirchengemeinde bewundert werden!

In der Woche vom 2. – 5. September sind alle Entwürfe in der Zeit von 10-17 Uhr in der Zuversichtskirche ausgestellt. Sie sind herzlich eingeladen, sich selber ein Bild von den eingereichten Arbeiten und den Bewertungen von Sachverständigen und Preisrichtern zu machen.

Ein außergewöhnliches Gebäude allein ist noch kein Begegnungszentrum

Das Herz des neuen Gebäudeensembles wird das Begegnungszentrum werden.

Dazu schreibt Petra Sperling, die Geschäftsführerin des Gemeinwesenvereines Heerstraße Nord e.V.:

„Der Gemeinwesenverein Heerstraße Nord e.V. baut in einer Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde zu Staaken ein Begegnungszentrum mit einem Stadtteilzentrum auf:

Der Name unseres Vereins spiegelt die Prinzipien unserer Arbeit: Wir wirken auf der Basis gesellschaftlicher Grundprinzipien der Demokratie im Gemeinwesen. Wir beziehen uns auf die Verhältnisse und Vorgänge im Stadtteil; wir fördern ressourcenorientiert bürgerschaftliches Engagement über Mitgestaltung durch die Bürger und Bürgerinnen vor Ort. 

Die prozessorientierten und interdisziplinären Arbeitsprozesse im Gebiet organisieren wir, indem wir Lern- und Handlungs-prozesse in Gang setzen, welche die Bewohner*innen unterstützen, ihre Probleme in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu erkennen und zu artikulieren. Wir stärken Bürger*innen in ihrer Selbstorganisation, um an der Verbesserung der Lebenssituation in ihrem Lebensumfeld aktiv mitzuwirken.

Wir organisieren Dialogforen, Vernetzung und Kooperationen im Sozialraum. Wie sehen unsere Rolle als Bindeglied zwischen den hier lebenden Menschen und den Akteuren im Stadtteil, den staatlichen Entscheidungsträgern der Verwaltung und Infrastrukturausstattung, sowie der Stadtentwicklung insgesamt.

Auf dem Hintergrund eines humanistischen Weltbildes wollen wir gemeinsam mit den hier lebenden Menschen sozialpolitische Teilhabe im Sozialraum wahrnehmen, um nachhaltig eine Verbesserung der Lebensverhältnisse /des Lebensumfeldes zu erreichen. Im Vordergrund unserer Arbeit steht die religionsübergreifende, kulturübergreifende und milieuübergreifende Bürgerbeteiligung um integrativ alle gesellschaftlichen Perspektiven im Lebensraum einzubeziehen.

Es ist uns wichtig, lebendige Nachbarschaften zu befördern und Identifizierung mit dem Sozialraum zu begünstigen. Dies bedeutet für die Gemeinwesenarbeit auch, mitunter als Sprachrohr für Minderheiten in den Vordergrund zu treten. Der Ausbau demokratischer Beteiligungsstrukturen und die Förderung einer aktiven Zivilgesellschaft steht dabei stets im Vordergrund unseres Wirkens.

Gemeinsam erweiterten wir von Beginn unserer Zusammenarbeit in den 70ziger Jahren die Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten von der angebotsorientierten Arbeit hin zu Konzepten der Gestaltung von Lebensräumen im Sinne der Menschen. Diese Perspektive sieht die Zielgruppen eingebettet in soziale Beziehungen, Institutionen, Wohnumfeld und Arbeitswelt.

Kooperativ möchten wir diese Arbeit zukunftsorientiert weiter gestalten durch das hier beschriebene Vorhaben und uns auch besonderen Anforderungen wie Klima, Umwelt, Digitalisierung stellen.“

Gefördert vom Stadtumbau